Skip to content

Lernprodukte

Serie Lernprodukte - 1. Der Folder/Flyer

Bei Frau Angsüsser und Frau König sind im Methodentrainingsunterricht wieder tolle Lernprodukte, nämlich Folder entstanden. Das Ergebnis sieht wirklich sehr professionell aus und die Kinder haben ganze Arbeit geleistet.

Lernprodukte sind komplexe Aufgaben, die es Kindern ermöglichen sollen, ihr Wissen, Verstehen und Können zu zeigen. Diese Lernprodukte werden dann auch zur Leistungsbeurteilung verwendet und ermöglichen es den Kindern abseits von Tests und Schularbeiten zu punkten.

In diesem Fall mussten die Kinder auch ihre digitalen Kompetenzen zur Anwendung bringen bzw. verbessern. Fächerübergreifender Unterricht mit Geografie und Wirtschaftskunde wurde gemacht.

Das Arbeitsthema waren “Megacitys”. Nach der Recherchearbeit wurden die Flyer am PC designt und dann am Schuldrucker gedruckt. Wirklich von der Qualität her beeindruckende Folder wurden produziert.

ANGA, KLJA; FOTOS POJA

Serie Lernprodukte - 2. Das Mini-Buch

Mitte April absolvierte das Deutsch-Kollegium unserer Schule eine schulinterne Fortbildung zum Thema „Lernprodukte“.

Lernprodukte sind allgemein komplexe Aufgaben(stellungen), die es Kindern ermöglichen sollen, ihr Wissen, Verstehen und Können zu zeigen. Diese Lernprodukte werden dann auch zur Leistungsbeurteilung verwendet und ermöglichen es den Kindern abseits von Tests und Schularbeiten zu punkten.

Ein solches „Produkt“ sind z. B. liebevoll und kreativ gestaltete „Mini-Bücher“.

So entstanden nach dem Motto „aus groß mach‘ klein“ die „Mini-Bücher“ der Schülerinnen und Schüler der Klassen 1. A, 3. C und 4. A.

 Die Kinder lasen gemeinsam jeweils ein Buch aus unserer „Klassenlektüre-Bibliothek“.

In der 1. Klasse war dies „Drachen haben nichts zu lachen“ von F. S. Sklenitzka, in der 3. Klasse entschieden wir uns für „Made in Vietnam“ von C. Philipps und in der 4 Kl. wählten wir „Second face“ von C. Philipps.

Im Anschluss an die Lektüre bastelten die Schüler und Schülerinnen ihre individuellen Büchlein und überlegten sich eine ganz persönliche inhaltliche Gestaltung.

Das Spektrum reicht dabei von der klassischen Inhaltsangabe über Autoren-Porträts und Charakteristiken der Hauptfiguren bis hin zur Abhandlung der Hauptthemen Tierschutz, Kinderarbeit und Sicherheit im Internet.

Die beeindruckenden Ergebnisse zeugen von Begeisterung und Freude am Tun!

Gerlinde Wechselberger

 

WEGE, FOTOS POJA

Serie Lernprodukte - 3. Das "Friendship Window"

Lernprodukte sind allgemein komplexe Aufgaben(stellungen), die es Kindern ermöglichen sollen, ihr Wissen, Verstehen und Können zu zeigen. Diese Lernprodukte werden dann auch zur Leistungsbeurteilung verwendet und ermöglichen es den Kindern abseits von Tests und Schularbeiten zu punkten.

Auch im Englischunterricht erstellen unsere Schüler/innen mit großem Engagement verschieden Lernprodukte.

So sind beispielsweise in der 3A viele Friendship Windows (Freundschafts-Fenster) zum passenden Thema „My best Friend“ entstanden.

Die Schüler/innen hatten bei diesem Lernprodukt die Gelegenheit, den besten Freund/die beste Freundin mit einem kurzen Text und einigen im Englisch Unterricht gelernten Eigenschaftswörtern zu beschreiben. Das Fenster wurde dann zum Schluss noch mit vielen Farben und Zeichnungen aufgepeppt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Gerlinde Wechselberger

GLNI, FOTOS POJA

Serie Lernprodukte - 4. Die "Wandzeitung und Mini-Map"

CLIL – Content and Language Integrated Learning

Englisch als Arbeitssprache

Biology in English – That`s part of the curriculum in the 4th  form of our the Mittelschule Schwertberg. Unfortunately we weren`t allowed to teach in class, so the learning was online.

During the 2nd term the pupils were taught: “Parts of our Body”.

  • The Human Heart
  • The Blood and its Circulation
  • The Respiratory System
  • “Kiss of Life”
  • Smoking
  • Nutrition

After this period of time the students had to create some “Lernprodukte –Wandzeitung, Lapbook, Mind-map,… ” as you can see in the pictures.

STMA, FOTOS POJA

Im Rahmen des GW-Unterrichtes beschäftigte sich die 4c Klasse mit dem Land „Japan“.

Zur individuellen Unterrichtsgestaltung wurde die Form des „Leporellos“ gewählt. Die Schüler/innen konnten sich über Land, Leben und Leute genauer vertiefen.  Über für sie besonders interessante Themen, gestaltete jeder eine persönliche Faltbroschüre (Leporello).

ANGA

Mit großer Begeisterung, vorbildlichem Engagement und ganz viel Liebe zum Detail stellten die SchülerInnen der MS Schwertberg „Lesekisten“ her.

Lesekisten bezeichnen Behälter, die nach dem Lesen eines Buches zu dessen Inhalt kreativ gestaltet und mit zu den einzelnen Kapiteln der Lektüre passenden Gegenständen gefüllt werden.

So wurden die Präsentationen der einzelnen Lesekisten zu etwas ganz Besonderem. MitschülerInnen und LehrerInnen erfuhren nicht nur die Inhalte vieler Bücher und lernten verschiedene Autoren kennen, sondern sie waren jeweils gespannt, bis zum Schluss, was denn noch so alles aus den Kisten „gezaubert“ und damit die jeweilige Lektüre erfahrbar wurde.

Die Idee dazu stammt ursprünglich von Dr. Jörg Knobloch, einem deutschen Pädagogen, der als Vorreiter der modernen Leseförderung gilt.

In der pandemischen Krisensituation ist es den LehrerInnen der MS Schwertberg ein großes Anliegen, nicht nur digitale Kompetenzen zu vermitteln, sondern vor allem auch handlungs- und produktorientierte Lernwege anzubieten. Die wunderbaren Werke der SchülerInnen bestätigen diesen Ansatz!

WEGE

Methodenvielfalt hat viele Gesichter. Kurz vor Weihnachten lernten die Schülerinnen und Schüler der 3.A die Gestaltung eines Onepagers durch ihre Lehrerin Frau Egger-Leeb kennen. Dabei wird ein A3 Papier in mehrere unterschiedlich große Felder geteilt und jedes Feld mit einem anderen Inhalt gefüllt. Die Lernenden waren unter anderem gefordert eine Inhaltsangabe zu verfassen, Informationen über den Autor zu sammeln, ein Symbol zu zeichnen, das das Thema der Geschichte darstellt, einen kurzen Comic zu malen oder selbst ein neues Titelbild zu gestalten. Auch die Farbwahl muss an die Geschichte angepasst werden. Die Ballade vom Erlkönig ist z.B. eher düster. Am Ende muss jedes Feld vollständig ausgemalt sein. 

Egal ob Ballade, Geschichte oder Buch – der Onepager kann zum vertiefenden Nacharbeiten des Inhalts immer herangezogen werden. Diese Methode ist äußerst anspruchsvoll und zeitintensiv. Umso erfreulicher sind die fertigen Ergebnisse, die alle Erwartungen der Lehrpersonen übertroffen haben. 

GLRO

Serie Lernprodukte - 8. Themenorientierte Aufgaben

Im Mathematikunterricht wurde in diesem Jahr ein neuer Schwerpunkt auf Themenorientierte Aufgaben gelegt.

Themenorientierte Aufgaben sollen aus der Lebenswelt der Kinder kommen. Dabei wird ein Alltagsproblem in seine mathematischen Einzelteile zerlegt und bearbeitet. Im Vordergrund stehen die Kompetenzen Modellbilden, Interpretieren und Argumentieren.

Modellbilden heißt: Eine Situation wird in die Sprache der Mathematik (Formeln, Zahlen, Rechnungen…) übersetzt.

Die mathematische Lösung wird dann gründlich interpretiert: Was bedeuten die Ergebnisse? Was muss ich kaufen? Wie viel Farbe brauche ich? Gibt es verschiedene Möglichkeiten? …

Argumentieren bedeutet: Warum habe ich mich für diese Möglichkeit entschieden? Was sind die Vorteile und Nachteile davon? …

Die klassische Schulmathematik (ausrechnen, umformen, …) ist dabei nur mehr ein Hilfsmittel. Die Schülerinnen und Schüler müssen aber viele verschiedene mathematische Inhaltsebenen (Algebra, Geometrie, …) verbinden, um die Aufgaben bearbeiten zu können.

 

Mehrmals im Schuljahr sollen solche Aufgaben in den Mathematikunterricht eingebaut werden. Noch stecken wir in den Kinderschuhen, aber die ersten Ergebnisse können sich schon sehen lassen.

 

WÖTH

Die Beschäftigung mit einem berühmten Sänger, einer berühmten Sängerin, veranlasste die 2b im Musikunterricht mit Frau Stummer, eine Faltblume zu gestalten. Bei diesem Lernprodukt geht es darum, die kreative Gestaltung mit den Inhalten zu verbinden. Kurze, prägnante Informationen zu den Musiker*innen werden auf den „Blütenblättern“ visualisiert. Ein Foto als zentraler Mittelpunkt soll zum Weiterlesen animieren.

Bei der Recherche waren die Laptops der Schüler*innen ein perfektes Werkzeug, das individuell eingesetzt werden konnte.

STMA

Am Anfang war der „Lesegenuss“ und dann der „Knabberspaß“ oder war es vielleicht doch andersherum, zuerst der „Knabbergenuss“ und dann der „Lesespaß“? Oder war da eine Gleichzeitigkeit? 🤔

Egal! 😄 Im Endeffekt haben die Schüler*innen der 2. a und der 4. c voller Begeisterung eine leere Chipsdose „recyclet“, indem sie diese liebevoll zu einem Buch, das sie gelesen haben, gestalteten. Ihre Werke wurden stolz den Mitschüler*innen präsentiert.

Einige Zitate:

„Also, am leichtesten von allen Aufgaben war es für mich, die Chips zu essen.“ 😉

„Das Buch war so spannend, dass ich es gar nicht mehr weglegen wollte.“

„Durch dieses Buch habe ich gelernt, dass, wenn jemand etwas verloren hat, das ihm ganz viel bedeutet hat, es wichtig ist, dass man zusammenhilft, dass derjenige dieses Etwas wiederbekommt.“

„Eigentlich hat mir alles Spaß gemacht. Ich hatte Freude am Lesen des Buches und am Gestalten der Leserolle.“

„Nach deiner Präsentation möchte ich dieses Buch jetzt auch unbedingt lesen.“

„Der große Leser bin ich zwar nicht, aber das Basteln hat mir getaugt.“

Es war den jeweiligen Mitschüler*innen und mir stets eine Freude zu hören, zu schauen und zu staunen.